Über mich

Im Jahre 1970 im schönen friesischen Städtchen Varel geboren, zog es mich bereits wenige Tage nach meiner Geburt in die Gemeinde, die ich bis heute (zumindest wohntechnisch) nicht mehr verlassen sollte: in die noch schönere Gemeinde Stadland! Meine ersten drei Lebensjahre verbrachte ich in dem Hauptort der Gemeinde - in Rodenkirchen, bevor meine Eltern der Meinung waren, beruflich in die "Metropole" Achterstadt zu wechseln.
In Achterstadt (ebenfalls Gemeinde Stadland), dem ca.-40-Einwohner-Weltdorf verbrachte ich dann weitere 11 Jahre meines Lebens, bevor es mich (und meine Eltern) 1984 wieder nach Rodenkirchen gezogen hat.
Und auch meine erste eigene Wohnung (in der ich heute noch wohne) habe ich in Rodenkirchen bezogen. Irgendwie komme ich von diesem Ort nicht weg - will ich aber auch nicht!
Zu meinem beruflichen Werdegang: 1987 habe ich eine Ausbildung zum Speditionskaufmann angetreten, die ich im Sommer 1990 mit der Abschlussprüfung erfolgreich beendet habe. Nach einem kurzen Gastspiel als Sachbearbeiter im Büro einer Bleihütte (Krankheitsvertretung auf Zeitarbeitsbasis) wollte die Bundeswehr dann unbedingt in den Genuss meiner (mehr oder weniger vorhandenen) Fähigkeiten kommen. Dort gefiel es mir aber (wider Erwarten) doch sehr gut, so dass ich an meinen Grundwehrdienst von 12 Monaten noch weitere 6 Monate rangehängt habe. Dass mein Gastspiel dort nicht noch länger war, ist in erster Linie dem Umstand zu verdanken, dass unsere Einheit aufgelöst wurde.
Nach meinem Wehrdienst hat es mich dann zurückgezogen in meinen Geburtsort: in einem Vareler Möbelhaus war ich als Sachbearbeiter im Kundendienst dafür verantwortlich, die Reklamationen der Kunden zu bearbeiten. Meine wahre Definition für diesen Beruf war allerdings nicht Kundendienstsachbearbeiter, sondern Blitzableiter! Aber mir hat dieser Job gezeigt, dass dort, wo gearbeitet wird, auch Fehler gemacht werden. Aus diesem Grund bin ich bei eigenen Reklamationen auch wesentlich ruhiger geworden.
Da ich mit der Zeit aber festgestellt habe, dass ich in diesem Job wohl niemals richtig aufgehen werde, habe ich mich nach etwas anderen umgesehen. Und nach kurzer Zeit bin ich dann auch fündig geworden: bei einer Körperschaft des öffentlichen Rechts in Brake hat man mir die Möglichkeit gegeben, eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten nachzumachen, die ich im November 1998 erfolgreich beendete.
Mit der Ablegung der zweiten Verwaltungsprüfung habe ich seit dem 23. Juni 2005 nun auch den Verwaltungsfachwirt in der Tasche - mit der Hoffnung, dass meine berufliche Karriere noch nicht zu Ende ist.